Klimawandel und Entscheidungen

Die internationalen Verhandlungen zum Klimawandel sind seit Rio, im Jahr 1992, immer umfangreicher geworden. Nach Inkrafttreten des Kyotoprotokolls im Jahr 2005 setzte sich erst 2007 mit dem Plan von Bali, dann 2009 in Kopenhagen mit dem gemeinsamen Ziel der zwei-Grad-Obergrenze der globalen Erwärmung, ein langfristigeres Denken durch. Cancun ermöglichte dann im Jahr 2010 die Konkretisierung dieses Ziels, dank eigens gegründeter Institutionen zu den einzelnen Schlüsselbereichen, darunter die Anpassungsstrategie, den grünen Klimafonds oder den technologischen Mechanismus.

Der Wille, gemeinsam zu handeln und das Ziel der Zwei-Grad-Grenze einzuhalten, führte im Jahr 2011 zur Schaffung der Durban-Plattform (kurz « ADP »), die sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer an einen gemeinsamen Tisch bringen soll, um ein „Protokoll, ein juristisches Instrument oder ein gesetzlich bindendes Ergebnis“ zu erarbeiten, das für alle Vertragsparteien der UNO-Klimakonvention gilt. „Das neue Instrument“ ist 2015 zu verabschieden und ab 2020 umzusetzen: Das ist das Ziel von Paris 2015. Die Konferenz von Doha im Jahr 2012 hat die Verpflichtung mehrerer Industrieländer im Rahmen einer zweiten Phase des Kyotoprotokolls festgelegt (2013/2020) und das Mandat von Bali beendet.

Die Warschauer Konferenz im Jahr 2013 ermöglichte die Überwindung einer wesentlichen Etappe auf dem Weg zu einem weltweiten Klimaabkommen in Paris, im Jahr 2015: Sämtliche Staaten müssen vor der Pariser Konferenz ihre Beiträge abgeben, also die Liste der Anstrengungen, die sie zur Reduzierung ihres CO2-Ausstoßes unternehmen wollen. Diese Beiträge werden im ersten Halbjahr 2015 bewertet.

Weitere Informationen unter http://www.gouvernement.fr/action/la-cop-21